Bildergalerie Was erinnert heute noch an Chamberlin und Levine?

In Klinge erinnert heute das Haus Chamberlin an den berühmtesten Besucher des Ortes. Hier eine historische Aufnahme des Gasthofes, der heute ein Wohnhaus ist.
© Foto: Sammlung Michael Galle
Charles Levine (M.) und Clarence Chamberlin (r.), hier auf einer Aufnahme aus den USA von 1927, haben in der Lausitz Spuren hinterlassen.
© Foto: Librabry of Congress
In Cottbus zeugt das Goldene Buch der Stadt vom Besuch der Atlantikflieger. Chamberlin und Levine wurden 1927 zu Ehrenbürgern erklärt und durften feierlich ihre Unterschriften leisten. 1933 wurde diese allerdings auf Bestreben der NSDAP getilgt. Levine war Jude, was den Nazis nicht in den Kram passte. 1992 wurde die Unterschrift restauriert. Heute ruht das Goldene Buch im Stadtarchiv.
© Foto: Bodo Baumert
Im Flugplatzmuseum in Cottbus erinnert eine Ausstellungsecke an die Ereignisse des Sommers 1927. Alte Zeitungsmeldungen und Ausstellungsstücke geben einen Überblick der damaligen Geschehnisse.
© Foto: Bodo Baumert
In Cottbus sind heute zwei Straßen im Technologie- und Industriepark Nord (TIP) nach den Atlantikfliegern benannt. Hier zu sehen auf einem Ausschnitt aus dem Geoportal der Stadt.
© Foto: Stadt Cottbus
Die Levinestraße auf dem Flugplatzgelände in Cottbus hat immerhin schon ein Straßenschild.
© Foto: Bodo Baumert
Anders sieht es an der Chamberlinstraße aus. An der auf dem Portal der Stadt ausgewiesenen Stelle befindet sich ein Privatgelände. Die Straße ist weder befahrbar noch ausgeschildert. Im Mai 2010 hatten die Stadtverordneten die Erschließungsstraße C, F und Teilabschnitt A im "Bebauungsplan Albert-Zimmermann-Kaserne" entsprechend benannt. Stadtsprecher Jan Gloßmann gibt auch Nachfrage zu, dass es sich dabei um einen Fehler handelt. Als die Stadtverordneten 2010 die Straße benannten, sei von einem rascheren Wachstum des TIP-Geländes ausgegangen worden. Dies ist aber nicht der Fall. Die Bezeichnung soll nun aus dem Geo-Portal entfernt werden. Chamberlin wird mit seiner Straße warten müssen, bis weitere Firmen für das Tip gewonnen werden.
© Foto: Bodo Baumert
In Klinge hat Michael Galle die Geschichte der Notlandung von 1927 in mehreren Ausstellungstafeln aufbereitet.
© Foto: Bodo Baumert
Verschwunden bleibt der Propeller, der 1927 in Klinge an der Columbia ausgetauscht wurde. Weder im Flugplatzmuseum noch im Stadtarchiv führten Recherchen der RUNDSCHAU zum Ziel.
© Foto: Michael Galle
Zu finden ist im Cottbuser Stadtarchiv allerdings ein anderes wertvolles Relikt. 2001 erwarb das Archiv eine Schellack-Platte, auf der Chamberlin und Levine von ihrem Flug berichten. Eine digitale Kopie zum Anhören finden Sie auf www.lr-online.de/geschichte
© Foto: Daniela Kühn
90 Jahre nach der Notlandung von Klinge hat der Forster Geschichtsstammtisch 2017 im Schafstall von Gosda einen Abend zum Thema gestaltet, inklusive eines Extrablattes, das Frank Henschel hier an die Zuschauer verteilt.
© Foto: Bodo Baumert
Anlässlich der Veranstaltung des Forster Geschichtsstammtisches zum 90. Jubiläum des Ozeanfluges setzte das Gartenbauunternehmen Michael Max zusammen mit Helfern des Geschichtsstammtisches den historisch belegten Feldsteinhaufen neu. "Die durch den Tagebau verloren gegangene Landmarke und ein geschichtsträchtiger Ort hat so wieder ein erstes Gesicht bekommen, der nun weiterer Gestaltung bedarf", so Frank Henschel.
© Foto: Frank Henschel
Lausitzer Geschichte / 24. Februar 2018, 11:22 Uhr