Es ist ruhig, ländlich und wir haben eine nette Nachbarschaft. Seit elf Jahren gehöre ich der Feuerwehr im Ort an. Wir organisieren das Zampern, das Dorffest und den Maitanz." Silvia Pfeiffer (52, Lehrerin) und ihre Mutti Waltraud Schulz (77, Rentnerin): "Weil man sich hier im Ort noch grüßt und das Miteinander sehr gut klappt. Es gibt auch keine großen Zerstörungen im Ort, es ist eben noch dörflich. Die Nähe zur Natur, die Ruhe, ist sehr wohltuend. Es wird auch immer wieder mal gefeiert, der Dorfklub organisiert kulturelle Höhepunkte. Die Rehe stehen im Garten, der Fuchs läuft über den Dorfplatz, das Käuzchen ruft. Ich führe jeden Tag meinen Hund Samson aus. Für uns ist Weskow die schönste Gegend um Spremberg herum." Kerstin Wandelt (43), Lehrerin: "Weil in unserer Straße, in der Veilchenhöhe, die Nachbarschaftshilfe groß geschrieben wird. Es gibt auch mal spontane kleine Treffen am Gartenzaun. Die Männer treffen sich samstags zum Elf-Uhr-Tee, das ist ein festes Ritual. Mit der der ganzen Truppe, natürlich mit Frauen, unternehmen wir schöne Ausfahrten. Mein Mann Matthias und ich gehören dem Vorstand im Dorfklub an. Wir sind sozusagen ein fester Bestandteil im Ort und mit Weskow verwachsen." Dieter Schütze (64, von Beruf Elektriker: "Weil in Weskow eine gute Atmosphäre herrscht. Zwischendurch habe ich mal einige Jahre in Spremberg gewohnt, bin dann aber wieder in mein Elternhaus nach Weskow zurückgekehrt. Hier habe ich meinen Garten, denn Gartenarbeit mache ich sehr gern. Der Zusammenhalt der Einwohner klappt bestens, es gibt schöne Dorffeste. Ich gehöre auch dem Dorfklub an. Hier bleibe bis zu meinem Lebensende." Umfrage/Fotos: Martina Arlt