Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZNRW) warnt sogar vor dieser Zustimmung, die viele Nutzer seit einiger Zeit vor Gebrauch der Suchmaschine eingeblendet bekommen. Einige Passagen darin lassen den Verbraucherschützern "die Haare zu Berge stehen". Ohne Zustimmung lässt sich die Google-Suche zwar nicht mehr nutzen, die Suchergebnisse des Internetriesen kann man aber auch auf einem anderen Weg bekommen. Die Verbraucherschützer raten zur Nutzung von alternativen Suchmaschinen, die weniger oder gar keine Daten über ihre Anwender sammeln. Einige von ihnen nutzen sogar Googles Suchindex, leiten die Anfragen ihrer Nutzer aber anonymisiert an die Server des US-Unternehmens weiter. Ein Beispiel dafür sind die niederländischen Suchmaschinen Startpage und Ixquick. Während Startpage eine Art anonymer Zugang zu Google ist, nutzt die Meta-Suchmaschine Ixquick auch Suchdaten weiterer Anbieter und bezieht sie in ihre Ergebnisliste mit ein. Dabei speichern beide Dienste weder die IP-Adresse der Nutzer, noch werden Suchbegriffe oder andere Daten erhoben oder an Dritte weitergeleitet. Weitere sichere Suchalternativen sind DuckDuckGo aus den USA, MetaGer aus Deutschland oder Qwant aus Frankreich, die ebenfalls mit strengem Datenschutz werben, aber eigene Suchtechnik verwenden.

Die Bedienung dieser Suchmaschinen funktioniert genau wie eine Suche über Google. Nur die Ergebnislisten sehen etwas anders aus, gelegentlich folgt die Sortierung der Ergebnisse auch einer anderen Systematik.