Unwirksam ist hingegen eine Klausel, die vom Mieter verlangt, dass er Dübeleinsätze entfernt, Löcher ordnungsgemäß und unkenntlich verschließt und durchbohrte Kacheln ersetzt. Darauf macht der Deutsche Mieterbund aufmerksam und stützt sich dabei auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az.: VIII ZR 10/92). Nach Auffassung der Richter, gehört es zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache, dass der Mieter Dübel setzen oder Kacheln anbohren darf - wenn er beispielsweise im Bad oder der Küche Spiegel, Konsolen, Seifenschalen oder Handtuchhalter anbringen will. Meist hat der Vermieter in einem solchen Fall also keine Schadenersatzansprüche.