"In das Kabinett nach Hannover berufen zu werden, das ist schon eine Ehre für Brandenburgs Christdemokraten", betont Monika Schulz-Höpfner, Vize-Kreischefin in Spree-Neiße. Natürlich müsse der Weggang aber auch mit einem "weinenden Auge" gesehen werden. "Als Landeschefin war Johanna Wanka ein Stabilitätsfaktor nach den Querelen am Ende der Schönbohm- und Junghanns-Ära", ist sich die Gubener Landtagsabgeordnete sicher. Für Vize-Landeschef Michael Schierack kommt der Ruf aus Hannover "sicher überraschend. Aber er ist auch Lohn für die neun guten Jahre als Wissenschaftsministerin in Brandenburg". Schierack könne den Schritt der 59-jährigen studierten Mathematikerin durchaus nachvollziehen. "Wer in Fraktion und Partei die Lücke schließen soll, ist noch ungewiss", schätzt der Cottbuser CDU-Kreischef ein. Monika Schulz hat dagegen bereits eine neue Fraktionsvorsitzende im Blick: Saskia Ludwig, die den Stuhl für Wanka nach Rot-Rot in Potsdam freigemacht hatte. Eig. Ber./ta