Über dem knapp 1600 Meter hohen Berg auf der Insel Sulawesi sei eine drei Kilometer hohe Asche- und Rauchwolke zu sehen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Antara.

In Ecuador riefen die Behörden die zweithöchste Alarmstufe aus. Einwohner umliegender Ortschaften seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es in Medienberichten. Zudem wurden Atemschutzmasken sowie Erste-Hilfe-Pakete verteilt. Über dem Kegel des Tungurahua bildete sich nach Angaben des Geophysikalischen Institutes eine rund sieben Kilometer hohe Rauchwolke. Außerdem seien vereinzelt Explosionen zu hören, die den Boden erschütterten.

Der Tungurahua liegt in den ecuadorianischen Anden rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet der Name "Feuerkehle". Der Vulkan ist nach mehr als einem Jahrhundert Ruhe seit 1999 wieder aktiv. 2006 starben bei größeren Ausbrüchen mehrere Menschen.

Der Lokon in Indonesien ist seit Juli in erhöhter Aktivität. In der näheren Umgebung des Berges leben etwa 30 000 Menschen. In dem Inselstaat gibt es 128 aktive Vulkane, von denen 65 als gefährlich gelten.