Nach Mitteilung der US-Behörde Geological Survey war der Kasatochi Vulkan auf einer kleinen Insel am Donnerstag ausgebrochen, ohne dass es eine größere Vorwarnung gegeben hatte. Dabei sei eine Aschewolke mehr als zehn Kilometer hoch in die Luft geschossen. Die Biologen, die auf der unbewohnten Insel Vögel untersuchten, wurden von einem Fischerboot in Sicherheit gebracht.
"Wären sie dort geblieben, wären sie bestimmt umgekommen", zitierte die Zeitung "Anchorage Daily News" die Geologin Stephanie Prejean vom Alaska-Vulkan-Observatorium. Ihren Angaben zufolge konnten die beiden Biologen bereits Schwefelgase riechen und fühlen, wie sich der Boden bewegte.
Kasatochi ist der dritte Vulkan auf den Aleuten, der in den vergangenen Wochen aktiv wurde. Am 12. Juli war Mount Okmok plötzlich ausgebrochen, gefolgt von dem Cleveland-Vulkan auf einer Nachbarinsel am 21. Juli. (dpa/ck)