Bei versehentlichen Missgeschicken greift der Versicherungsschutz aber. Eltern sollten ihre Kinder daher über mögliche Risiken aufklären und darauf aufmerksam machen, wo die Grenzen des Spaßes liegen.

Die Familienhaftpflicht-Versicherung sollte auch Beschädigungen einschließen, die durch deliktunfähige Kinder unter sieben Jahren verursacht werden. Denn Kinder in dem Alter müssen noch nicht für Schäden geradestehen. Eltern haben zwar eine Aufsichtspflicht und können daher für die Schäden ihrer Kinder haftbar gemacht werden. Allerdings weisen ihnen die Gerichte laut BVK nur selten nach, dass sie diese Pflicht verletzt haben. Die Folge: Der Geschädigte muss die Kosten selbst tragen. Hier hilft eine Kinderkulanz-Klausel.