. Im Vorverkauf hatte sich Siegried Hahm die Startkarten für die Sonntagstour des RSC Cottbus, die von RUNDSCHAU und Antenne Brandenburg präsentiert wurde, gesichert. "Das machen wir seit Jahren so", erzählte die 71-jährige Cottbuserin, die sich einen Tag nach ihrem Geburtstag ein zusätzliches Geschenk abholen konnte. Denn bei der Tombola-Verlosung mit Brandenburgs Tourismus-Minister Ralf Christoffers (Linke) wurde die Startnummer "0020" gezogen. Das Ehepaar Hahm nahm überglücklich einen 3D-Flachbildschirm in Empfang. "Das perfekte Olympia-Gucken ist gesichert", freute sich Hubert Hahm.

Bevor an dem idealen Radlertag die Preise vergeben wurden, konnte das bunte Fahrerfeld den sonst für Radfahrer nicht zugelassenen Turbokreisel durchfahren. In Richtung Kolkwitz ging es auf dem Kurs für Jedermann entlang an Rapsfeldern und Wäldern, und in Hänchen konnte bei den Motocross-Profis gekiebitzt werden.

"Ich habe zwar noch Termine, aber bei dem Wetter lasse ich mir das Frühlingsradeln nicht entgehen", gestand der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) - ein Dauergast wie viele andere auch.

Die RSC-Elitefahrerin Madeleine Sandig, die mit Vattenfall-Geschäftsführer Wolfgang Rolland den Startschuss gegeben hatte, absolvierte danach noch 150 Trainingskilometer. Auf diese Streckenlänge kam auch ein Fahrer aus Rüdersdorf, der zunächst 70 Kilometer nach Lübben fuhr, um von dort aus über Lübbenau und Burg bei "Brandenburg radelt an" mit dabei zu sein. In Cottbus angekommen, wollte der Mann seinen Namen nicht nennen, "weil das doch nicht der Rede wert ist". Rüdersdorf - Cottbus und zurück: 252 km. Alle Achtung!