Die Experten hatten 28 Lampen getestet. Davon erhielten elf die Note "Gut".
Für Bad oder Treppenhaus sollte die Energiesparlampe hauptsächlich robust sein: Immerhin müsse sie häufiges Ein- und Ausschalten gut vertragen. Zusätzlich sollten hier eingesetzte Lampen zügig ihre volle Helligkeit erreichen. Im Garten oder außen am Haus zeigten den Angaben zufolge 17 der untersuchten Leuchten Ausfälle. So ließ ihre Helligkeit bei Frost deutlich nach.
Geht es um die Beleuchtung des Wohn- und Schlafzimmers, spiele die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Die meisten Energiesparlampen im Test verfälschten Rottöne. Eine Alternative seien warm-weiße Lampen. Ein großer Vorteil von Energiesparlampen tritt bei der Verwendung in Lampenschirmen zutage: Da sie kaum Wärme abstrahlen, können auch Lampen mit hohen Wattzahlen in allen Schirmen verwendet werden.
Den Vergleich mit herkömmlichen Glühbirnen brauchen Energiesparlampen nicht zu scheuen. Die Lampen im Test leuchteten durchschnittlich länger und verbrauchten weniger Strom als Glühlampen. Auch gaben sie nicht mehr Strahlung ab als herkömmliche Haushaltsgeräte. Jedoch verlieren sie laut "test" bei fortschreitender Brenndauer zunehmend an Helligkeit. Auch die Angabe der Wattzahl, die Hersteller auf den Lampen machen, stimme nicht immer mit der tatsächlichen Leistung überein.
Dennoch sagen die Experten von Stiftung Warentest einen Trendwandel voraus. In den kommenden Jahren könnten sowohl Glüh- als auch Energiesparlampe von Leuchtdioden (LED) abgelöst werden. Sie sind noch energieeffizienter als Sparlampen. Bisher sind LEDs aber nicht hell genug, um ganze Räume ausleuchten zu können. (dpa/eb)