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| 01:29 Uhr

Von der festlichen Kaffeetafel in die prächtig neu gestaltete Aula

Horst Paulick führte die Besucher durch das Elsterschloss. Foto: vrs1
Horst Paulick führte die Besucher durch das Elsterschloss. Foto: vrs1 FOTO: vrs1
Elsterwerda. Mit einer festlich eingedeckten Tafel, Schlossführungen und Entführungen in die Vergangenheit sowie einem auf die altehrwürdige Kulisse zugeschnittenen Theaterstück eines Schattentheaters hat das Schloss Elsterwerda am Samstag seine Gäste zur diesjährigen Schlössernacht empfangen. Horst Paulick, selbst bis 1951 Schüler und dann von 1955 bis 1992 Lehrer im Elsterschloss, vermittelte den Besuchern Geschichtliches und Geschichten zu dem 1288 erstmals erwähnten Gemäuer. Veit Rösler/vrs1

Diesmal standen mit der prächtig neu gestalteten Aula, dem früheren Clubraum und jetzigen Goldraum, dem Kaminraum, der einmal als Wohnraum genutzt worden sein soll, und dem Gartenzimmer vier markante Räume des Schlosses im Fokus geschichtlicher Betrachtung.

„Es war einmal ein Schloss ...“, hieß es auch bei Bettina Beyer aus Kraupa. Bei ihrer öffentlichen Generalprobe entführte die Mitarbeiterin des Kreismuseums Bad Liebenwerda mit ihrem neuen Schattentheater in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm. In dem für das Schattentheater umgeschriebenen Stück, das Musikstudent Martin Beyer musikalisch begleitete, wurde in Anlehnung an das Märchen von Jorinde und Joringel gezeigt, wie es weitergeht, wenn die meisten Märchen beendet sind. Nach der großen Generalprobe zur jetzigen Schlössernacht in Elsterwerda soll das neue Schattentheater von Bettina Beyer am 25. September mit „großem Bahnhof“ offiziell zum 13. Internationalen Puppentheaterfestival im Kreismuseum Bad Liebenwerda eingeweiht werden.