Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Detmold hervor (Az.: 10 S 218/12), auf das die Fachzeitschrift "Das Grundeigentum" (Ausgabe 19/2014) verweist.

In dem verhandelten Fall hatte der Mieter eine Thujahecke als Sichtschutz gepflanzt. Der Vermieter beschädigte diese angeblich schwer, woraufhin der Mieter Schadenersatz forderte. Das Amtsgericht Detmold wies seine Klage aber ab, und das Landgericht Detmold ließ die Berufung nicht zu. Die Hecke sei nicht mehr Eigentum des Mieters. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Grundstücks.

Da manche Pflanzen nach einiger Zeit nicht mehr ohne Probleme ausgegraben und entfernt werden können, gilt für sie nur eingeschränkt die Vermutung, die für andere Anbauten durch einen Mieter gelten: Nämlich, dass grundsätzlich diese nur für die Zeit der Mietdauer vorgenommen worden sind und mit dem Ende auch wieder entfernt werden müssen. Das kann etwa der Fall beim Einbruchschutz an Türen sein. Diesen müsste der Mieter wieder abbauen.