: 5 UF 46/08). Das Gericht wies damit die Klage eines Sohnes gegen seinen Vater ab. Der Vater hatte sich geweigert, für seinen Sohn aufzukommen, da dieser ohne Grund die Schule abgebrochen und auch keine Ausbildung begonnen hatte.Zwar habe ein vorübergehendes leichtes Versagen eines Kindes in der Schule oder in der Ausbildung nicht den Verlust des Unterhaltsanspruchs zur Folge, betonten die Richter in ihrer Entscheidung. Jungen Menschen müsse eine Orientierungsphase zugestanden werden. Fehle jedoch jede Bereitschaft, sich schulisch oder beruflich zu engagieren, entfalle die Unterhaltspflicht der Eltern. dpa/sha