Diese Versicherungslücke könne entweder durch einen Wahltarif bei der gesetzlichen Krankenkasse geschlossen werden oder durch ein "Krankentagegeld" bei einer privaten Kasse, informiert die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Bei dem Wahltarif, den alle gesetzlichen Kassen ab Januar 2009 anbieten müssen, sei der Versicherte drei Jahre gebunden. Er habe damit kein Sonderkündigungsrecht bei Erhöhung des Beitragssatzes.
Der Abschluss bei einem privaten Anbieter sei nicht immer kostengünstig zu haben. Teuer seien vor allem Tagesgeldzahlungen ab dem ersten Krankheitstag. Der Kunde sollte sich daher bei der Wahl des Tarifs überlegen, wie lange er im Krankheitsfall ohne zusätzliche Leistungen auskommen könnte. Es sei sinnvoll, sich verschiedene Angebote einzuholen und diese mit dem Wahltarif der gesetzlichen Kasse zu vergleichen. (dpa/eb)