„Ein Löschfahrzeug mit neun Mann, ein Tankfahrzeug mit drei bis fünf Mann, ein Führungsfahrzeug mit einem Mann – und manchmal noch ein weiteres Fahrzeug vom anderen Zug mit noch einmal fünf bis neun Leuten“, listet Stadtbrandmeister Michael Kamenz auf. Dabei nehmen die Fehleinsätze durch Brandmelder, die fälschlicherweise reagieren, zu. Von 30 Fehlalarmen kommen 16 auf das Konto von falsch eingestellten Brandmeldern.

Der hohe Personal- und Technikeinsatz hat seinen Preis. Die städtische Satzung regelt, dass die Betreiber von Brandmeldeanlagen die Kosten für den Feuerwehreinsatz zu tragen haben. Und die sind happig: Ein Löschfahrzeug kostet für eine Stunde Einsatz zwischen 430 und 760 Euro, der Hubretter allein schon 1000 Euro. Für jeden Kameraden werden 20 Euro pro Stunde berechnet, rückt er in der Nacht aus, kommen noch einmal zehn Euro dazu. „Da kommen in der Summe bei einem Fehlalarm locker mindestens 1000 Euro zusammen – obwohl der Einsatz vergebens war und die Kameraden nach nur wenigen Minuten wieder abrücken“, sagt Peter Reinhard, der Leiter vom Ordnungsamt