Immerhin zwang man den insgesamt enttäuschenden Oberligisten aus Schöneiche bis in die Verlängerung. Die Platzherren versteckten sich überhaupt nicht, hatten durch Sascha (2.) und Daniel Gutsche (17.) bereits früh zwei richtig gute Chancen, kamen jedoch auch zu keinem geordneten Spielaufbau, da die Gäste schnell am Mann waren. Die Schöneicher produzierten mehr Stückwerk, nur wenige Einzelaktionen fielen auf. Die Hohenleipischer Abwehr ließ vor der Pause keine Torchance zu. Den Platzherren wurde gar ein reguläres Tor aberkannt. Sascha Gutsche netzte gedankenschnell nach Missverständnis in der Gäste-Abwehr ein (45.), jedoch sah der Schieri eine Unkorrektheit, war damit aber - den Gästetrainer eingeschlossen - allein. Die Führung nach einer Stunde kam eher überraschend. Becke ließ nach schnellem Konter dem Tormann keine Chance. Die Einheimischen gaben sich nicht geschlagen - und wurden belohnt. Abgeklärt verwandelte der gefoulte VfB-Kapitän vom Punkt zum verdienten Ausgleich (82.), sodass es in die Verlängerung ging. Hier starteten die Gäste spritziger und kamen durch eine Einzelaktion zum Tor (105.). Hohenleipisch drückte auf den nochmaligen Ausgleich, doch Kräfte und Konzentration schwanden. Lehmanns Schuss wurde zur Ecke abgewehrt (107.), den Kopfball von Fischer hatten die meisten schon im Netz gesehen (108.). Hohenleipisch rannte nun aufopferungsvoll, aber nachdem Försters Schuss am Außennetz landete (117.), war die letzte Möglichkeit vorbei. Der Favorit stand im Viertelfinale. Doch der VfB konnte sich erhobenen Hauptes aus dem Pokal verabschieden. red/Thiemig