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Verletzung stoppt Talent

Krafttraining auf der Hollywoodschaukel: Lena-Sophie Grulich greift nach ihrer Verletzung wieder an.
Krafttraining auf der Hollywoodschaukel: Lena-Sophie Grulich greift nach ihrer Verletzung wieder an. FOTO: Jens Grulich/jgu1
Knippelsdorf. Die Stimmung war schon mal besser im Hause Grulich. Doch wer den Leistungssport kennt, weiß, dass es immer Höhen und Tiefen gibt. jgu1

Nun hat es Judo-Talent Lena-Sophie Grulich ganz hart erwischt.

Dabei war vor kurzem noch die Freude riesengroß. Denn die Knippelsdorfer Kämpferin, die für den UJKC Potsdam startet, erhielt die Nominierung zu einer Trainingsreise mit der U18-Nationalmannschaft nach Tokushima (Japan). Wann kommt schon so eine Gelegenheit - ins Mutterland des Judosports zu reisen? Allerdings währte die Freude nicht lange. Vor einer Woche verletzte sich die Knippelsdorferin beim U21-Europa-Cup in Prag im Kampf um Platz drei am Ellenbogen so schwer, dass ein Start in Japan unmöglich wäre. Vom Ellenknochen ist eine kleine Spitze abgebrochen.

So blieb Lena-Sophie Grulich zwar ein starker fünfter Platz, sie gewann vier von sechs Kämpfen, aber der ganz große Kracher - die Reise nach Japan - bleibt ihr versagt.

Doch den Kopf in den Sand stecken werde sie nicht. Nach einer gewissen Erholungsphase werden die gesunden Körperpartien verstärkt trainiert, um dann hoffnungsvoll mit der Reha im rechten Arm beginnen zu können.