Auf der Bundesstraße 12 bei Haag in Oberbayern wurden bei einem Frontalzusammenstoß von einem Kleintransporter und einem Lkw ein Fahrer getötet und ein weiterer schwer verletzt. Bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus starb ein Autofahrer im bayerischen Deisenhausen. In Brandenburg gab es in der Nacht ebenfalls vielerorts zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Das Polizeipräsidium in Frankfurt (Oder) meldete bis zur Mittagszeit 130 Kollisionen. Die Unfälle gingen zumeist glimpflich ab; es wurden nur zwei Verletzte bekannt. Beim Potsdamer Polizeipräsidium wurden 140 Karambolagen registriert, wovon 44 auf die Witterung zurückgeführt wurden. Lastwagen hatten teilweise Mühe, die Zufahrten zu den Autobahnen hochzufahren. In Kreis Oberhavel konnten Bäume die schwere Schneelast nicht mehr tragen und knickten um. Auch in Sachsen blieb es trotz zahlreicher Unfälle meistens bei Blechschäden, einige Autofahrer erlitten ein Schleudertrauma. Die Lage sei ganz ruhig, sagte eine Polizeisprecherin in Görlitz. Bis zum Mittag seien 31 Unfälle gezählt worden. "Das hatten wir am Montag schon zum Frühstück." Das Wintermärchen beschert uns Hoch "Heike", das kalte Luft aus Skandinavien bringt, wie der Deutsche Wetterdienst in Potsdam erläuterte. Zwar ist damit vielerorts Sonnenschein, gleichzeitig aber auch - voraussichtlich bis zum Wochenende - Frost verbunden. dpa/das