Zuvor hatten die beiden Tarifparteien im Zuge der Warnstreiks angekündigt, schon vor der eigentlich anstehenden nächsten Verhandlungsrunde im Oktober miteinander sprechen zu wollen. Ursprünglich hatten die Gewerkschaft Verdi und der Betreiber des Rettungsdienstes Spree-Neiße, die Firma Falck, vereinbart, am 13. September tagen zu wollen.

Nicht in Zusammenhang mit der Verschiebung steht der Verhandlungstermin zur rechtlichen Klärung des Warnstreiks vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg. Das Gericht soll voraussichtlich am Freitag tagen. Die Richter wollen dann entscheiden, ob ein Warnstreik der Rettungsdienstler rechtlich zulässig ist.

Zuvor hatte das Arbeitsgericht Cottbus entschieden, dass die Rettungsdienstmitarbeiter streiken dürfen. Daraufhin hatte Falck eine Beschwerde vor dem LAG eingelegt. Das Gericht wollte den Warnstreik aber zunächst nicht untersagen.