Der Ex-Lübbener Holger Wiedemann im Trikot der Gäste ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Michael Halko hinreißen und bekam zu Recht die Rote Karte.Trotzdem zeigte Herzberg im Anschluss einige sehenswerte Kombinationen, war aber nicht in der Lage, den Ball über die Linie zu bringen. Die größte Möglichkeit hatte Max de Araujo, der aber am großartig reagierenden Dirk Schieban scheiterte (18.). Bei Straupitz war es Ralf Guttke, der den Ball aus Nahdistanz nicht richtig traf (28.), bevor Danilo Halko nach einer halben Stunde per Handelfmeter das 1:0 erzielte. Diese Führung gab Straupitz mehr Sicherheit in den Aktionen und brachte Feldvorteile. Kurz nach der Pause war es dann vorbei mit der Straupitzer Überzahl. Ben Smalla sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb Rote Karte. Diese Phase nutzte der VfB und drängte die Gastgeber in ihre Hälfte. Michael Halko hätte bei einem Konter den Sack zu machen können, schoss aber am linken Pfosten vorbei (58.). Im Gegenzug pfiff der Schiedsrichter erneut Elfmeter, den Max de Araujo sicher zum Ausgleich verwandelte. Herzberg war nun klar überlegen und kam zum 1:2 durch Keven Schmidt (75.). Straupitz stemmte sich in der Folge gegen die drohende Niederlage, hatte jedoch Glück, dass René Matschenz zweimal auf der Linie für den schon geschlagenen Dirk Schieban rettete. Als die Nachspielzeit schon fast vorüber war, traf Marcus Buder aus dem Gewühl zum gerechten 2:2-Ausgleich. dsz