BUND und vzbv befürchten, dass das erfolgreiche Energielabel dadurch an Aussagekraft verliert.Verbraucht ein neues Gerät weniger Energie als das bisher effizienteste am Markt, soll es künftig mit einem zusätzlichen Plus gekennzeichnet werden. Die technische Entwicklung verläuft in den Produktgruppen jedoch unterschiedlich schnell. Die Folge: In der einen Gruppe wird A+ das effizienteste Gerät sein, in einer anderen A+++. "Das ist für Hersteller bequem, für Verbraucher absolut irreführend", kritisiert vzbv-Vorstand Gerd Billen.Die neue Regelung sehe außerdem vor, mit neuen Effizienzklassen auch die bisher bekannte Farbskala zu verschieben. Kommt künftig eine besonders effiziente Waschmaschine auf den Markt, erhält diese beispielsweise ein A+++ in einem dunkelgrünen Balken. Gleichzeitig findet der Verbraucher im Geschäft jedoch auch noch die älteren Modelle. Dort ist das A+ oder A++ ebenfalls dunkelgrün unterlegt. Beim Kunden entsteht so der Eindruck, alle Geräte seien besonders sparsam. ddp/pm/han