Statt wie versprochen einen Einkaufs-Gutschein zu geben, jubelte er gutgläubigen Kaffeefahrtlern mehrere Reiseverträge zu "Null" Euro unter, buchte aber sofort Serviceentgelte in Höhe von mehreren Hundert Euro pro Reise und Person ab.

Leichtsinnig waren die Kaffeefahrt-Teilnehmer zuvor der Aufforderung des Veranstalters nachgekommen, ihm ihre EC-Karten mit Pin-Nummern zu übergeben, damit ihnen der vermeintliche Gutscheinbetrag überwiesen werden konnte.

Die Verbraucherzentrale riet den Betroffenen zur Strafanzeige bei der Polizei, zur sofortigen Sperrung ihrer Konten und vorsorglich zum nachweislichen Widerruf der untergeschobenen Verträge. Die Strafverfahren wegen Betrugsverdachts sind bei den Staatsanwaltschaften in Potsdam (Az.: 939 Js 7466/13) und in Frankfurt (Oder) (Az.: 930 Js 7194/13) anhängig.

"Niemals sollten Verbraucher sensible Kontodaten und Geheimzahlen preisgeben. Im Ernstfall aber müssen Betroffene sofort ihre Konten sperren und sich umgehend in der Verbraucherzentrale beraten lassen", rät Juristin Sabine Fischer-Volk. Individuellen Rat erhalten Betroffene unter anderem online per persönlicher Mailberatung .

www.vzb.de