ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:39 Uhr

Verbraucherschützer warnen vor teuren Wechselangeboten nach DVB-T

Düsseldorf. Zum 29. März wird in einigen Regionen der TV-Empfangsweg DVB-T abgeschaltet – zugunsten des Nachfolgers DVB-T2 HD. dpa/kr

Verbraucherschützer warnen davor, dass im Zuge dessen unseriöse Vertreter teure Alternativverträge anbieten. Wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilte, haben sich mehrere Betroffene gemeldet, denen mit Hinweis auf die DVB-T-Abschaltung Kabel- oder IPTV-Verträge als Ersatz angeboten worden seien.

"Während ein Kabelanschluss mit 15 bis 20 Euro pro Monat zu Buche schlägt, muss man bei DVB-T2 HD lediglich für die Privatsender rund fünf Euro pro Monat bezahlen", so Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Für den neuen Standard benötigen Nutzer lediglich ein entsprechendes Empfangsgerät (Receiver), das sie an einem grünen Siegel mit den Umrissen eines Fernsehers und der Aufschrift "DVB-T2 HD" erkennen können. Wollen Zuschauer neben öffentlich-rechtlichen auch private Sender empfangen, wird allerdings ein Entgelt erhoben.

Das Projektbüro DVB-T2 HD gibt auf einer Webseite Informationen zum neuen Standard und listet geeignete Geräte auf. Mit einem Empfangscheck können Nutzer prüfen, ab wann der neue Standard empfangbar wird.