Darauf weist die Verbraucherberatungsstelle in Finsterwalde hin. "Die Verbraucherzentralen bieten jetzt eine umfangreiche Checkliste an, die Hauseigentümern helfen soll, typische Fehler und überzogene Erwartungen bei Planung und Installation einer Wärmepumpe zu vermeiden", versprechen die Berater in einer Pressemitteilung. "Nie mehr Heizkosten" oder "Heizkosten auf ein Viertel reduziert". Solche und ähnliche unseriöse Aussagen fand die Verbraucherzentrale, als sie im Internet Aussagen von Anbietern unter die Lupe nahm. "Einige Hersteller, Energieversorger und Fachfirmen preisen Wärmepumpen als Wunderwaffe gegen steigende Energiepreise an. Dabei wird gerne verschwiegen, dass der Einsatz einer Wärmepumpe nur unter ganz bestimmten Bedingungen ökonomisch sinnvoll ist und lohnende Energie- und Kosteneinsparungen bewirkt. Aussagen, wie ‚Vorlauftemperatur bis 75 Grad Celsius möglich' verschleiern die damit einhergehende Effizienzeinbuße", haben die Experten festgestellt. In der Praxis führe fehlerhafte Planung und Installation häufig zu niedrigeren Jahresarbeitszahlen als von den Anbietern in der Werbung und in Vorab-Berechnungen versprochen. Das könne die Stromrechnung erheblich in die Höhe treiben. Anhand einer neuen Wärmepumpen-Checkliste und eines Musters zur Vereinbarung der Jahresarbeitszahl der Verbraucherzentralen können nun Hauseigentümer bei den Angeboten der Fachbetriebe die Spreu vom Weizen trennen. Zahlreiche Detailinformationen erlauben eine Prüfung, ob eine Wärmepumpe wirklich zum Gebäude passt, denn unter Umständen ist ein anderes Heizungssystem besser geeignet. red/bobAlternativ können sich Interessenten auch an die Energieberatung der Verbraucherberatungsstelle wenden. Terminvereinbarung unter 01805 004049, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.