Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden (Az.: 30 C 600/05-25).
Im verhandelten Fall ging es um eine Campmobil-Reise durch die USA, die 35 Tage dauern sollte. Nach zehn Tagen kam es in Atlanta in Georgia zu einem Unfall, bei dem der Wagen schwer beschädigt wurde. Der Mietwagenverleiher, der mit dem deutschen Reiseveranstalter zusammenarbeitet, weigerte sich jedoch, ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen, so lange der Polizeibericht nicht vorlag. Zudem wollte er erneut Geld für das Ersatzfahrzeug kassieren und bot schließlich ein in Dallas in Texas stehendes Auto als neues Campmobil an. All diese Umstände wollte der Reisende aber nicht akzeptieren und kündigte daraufhin den Mietwagenvertrag - zu Recht, wie das Gericht entschied. (dpa/gms/sh)