Die widerspenstigen Bolzen kosteten die Astronauten über eineinhalb Stunden Anstrengungen, teilte die Nasa mit. Der Außeneinsatz dauerte dadurch deutlich länger als geplant. Auch mussten einige Arbeiten auf den Dienstag verschoben werden, wenn der neue Tank für das Kühlungssystem der Station bei einem dritten und letzten Außeneinsatz installiert werden soll. Zugleich entschied die Nasa, dass "Discovery" einen Tag länger als geplant im Weltraum bleiben soll, um den Hitzeschild der Raumfähre überprüfen zu lassen. Grund dafür sei aber nicht der Verdacht, dass Hitzekacheln ernsthaft beschädigt sein könnten. Normalerweise wird der Schutzschild direkt nach dem Abdocken noch einmal fotografiert und von Sensoren abgetastet. Die Daten werden dann über eine Shuttle-Antenne an die Bodenzentrale weitergeleitet. Diese Antenne ist jedoch ausgefallen, und so müssen die Informationen über die ISS zur Erde geschickt werden, also noch während die Raumfähre angedockt ist, erläuterten Nasa-Experten. dpa/sm