Die vier Verurteilten hätten auf eine Berufung verzichtet, teilte das zuständige Schweizer Bezirksgericht gestern mit.
Bei dem Unglück waren im Juli 2002 ein russisches Passagierflugzeug und eine deutsche Frachtmaschine der DHL über Überlingen am Bodensee zusammengeprallt. Dabei kamen 71 Menschen ums Leben, darunter 52 Kinder aus der russischen Teilrepublik Baschkirien.
Skyguide gestand seine Verantwortung ein. In einer gestern veröffentlichten Erklärung führte das Unternehmen an, dass die betroffenen Mitarbeiter vor einer schwierigen Entscheidung gestanden hätten. Es gebe durchaus juristische Argumente, die für eine Berufung gesprochen hätten. (AFP/jt)