Großräschen. Für die künftige Entwicklung der Seestadt Großräschen und des Lausitzer Seenlandes ist der planmäßige Baufortschritt an den Überleitern 11 (Ilse-Kanal) und 12 (Koschener Kanal) von besonderer Bedeutung. „Die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes in der sächsischen und der brandenburgischen Lausitz ist ein Generationenprojekt, dessen Potenziale vor allem langfristig zu spüren sein werden“, sagt Zenker.

Dass sich die Oberschule „Friedrich Hoffmann“ mit ihrem praxisnahen Lernprofil sehr gut weiterentwickelt hat, freue ihn, so Zenker. „Mehrere Auszeichnungen und die guten Anmeldezahlen in diesem Jahr sprechen für die gute Arbeit der Schulleiterin und ihres Teams“, erklärt der Bürgermeister. Der zum Jahresende vollzogene Baustart für die Schulsporthalle war daher für Großräschen ein wichtiger Schritt, um die Lernbedingungen an der Friedrich-Hoffmann-Oberschule weiter zu verbessern und damit den Oberschulstandort zu stabilisieren.

Die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende trägt noch viele ungelöste Probleme in sich, die vor Ort bewältigt werden müssen. „Ich denke da an die intensiven Diskussionen um neue Windparkflächen, weitere im Gespräch befindliche Solarparks und die Tagebauplanungen Welzow 2,“ erklärt das Stadtoberhaupt. Für die Stadt war besonders negativ, dass der Solarmodulhersteller Algatec trotz der großen Solarprojekte in der Region kaum Absatzchancen gegen die asiatische Konkurrenz hatte und im vierten Quartal 60 Mitarbeiter allein am Standort Großräschen entlassen musste.