: 1 K 43/11) entschieden und damit eine Änderung des Steuerbescheides zugelassen.

In dem Fall kam dem Betroffenen zugute, dass er das Elster-Formular benutzt hatte, aus dem nicht deutlich hervorging, dass der Unterhalt für die Kindesmutter steuerlich absetzbar ist. Weil ihm die Undeutlichkeit des Kleingedruckten nicht vorzuwerfen sei, verneinten die Richter eine grobe Fahrlässigkeit und ließen den Steuerabzug nachträglich zu. Die Richter wiesen darauf hin, dass an einen Steuerzahler keine überzogenen Anforderungen im Umgang mit Steuerformularen zu stellen seien und es zudem beim Elster-Formular schwer sei, alle Felder zu überblicken.