Der 52-Jährige hatte sich beim Goldschürfen in der Wüste im Bundesstaat West Australia verlaufen und schlug sich fünf Tage lang durch, indem er "Termitenhügel abnagte", wie die Zeitung "The Australian" gestern berichtete. "Das ist schon lustig, dass diese Dinger, die ich für meinen Lebensunterhalt töte, die Dinger sind, die mich am Leben gehalten haben", sagte Rosmulder dem Blatt.
Die Polizei sagte, Rosmulder sei nach fünf Tagen in der Wüste in erstaunlich guter Verfassung gewesen.
Er hatte sich etwa zehn Kilometer vom Camp entfernt, wo er mit seiner Frau und vier anderen Menschen nach Gold geschürft hatte. Gleich nachdem er nicht zum Zeltlager zurückgekehrt war, hatten seine Kompagnons Alarm geschlagen. Rosmulder, der in Yarrawonga im Bundesstaat Victoria zu Hause ist, war ohne Essen, Wasser und Streichhölzer unterwegs. Rettungskräfte machten sich umgehend auf die Suche nach dem 52-Jährigen - konnten ihn aber nicht finden. Erst Tage später spürten ihn Spurensucher der Ureinwohner Aborigines auf. (AFP/ig)