Es empfehle sich daher, vor allem zu Produkten mit den Siegeln von MSC, Bioland und Naturland zu greifen. Steht keines dieser Siegel auf der Packung, hilft der neue WWF-Einkaufsratgeber „Fisch und Meeresfrüchte“ weiter, der 115 handelsübliche Fisch- und Meeresfrüchtearten bewertet. Laut Umweltstiftung WWF gibt es kaum Krustentiere, deren Verzehr uneingeschränkt zu empfehlen ist. So seien beispielsweise Langusten oftmals überfischt. Auch die Jagd auf Scampis und Eismeergarnelen sieht der WWF kritisch, weil dabei eine große Zahl Jungfische in den Grundschleppnetzen verende. Deshalb seien auch Nordseekrabben keine gute Wahl.

Unfallpolice zahlt nicht bei verschlucktem Eis

Wer ein Eis am Stiel verschluckt und deshalb einen Herzinfarkt erleidet, kann keine Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung in Anspruch nehmen, wenn dies auf dem Heimweg vom Büro passiert. Das hat das Sozialgericht Berlin entschieden. In dem betreffenden Fall war ein Mann der Meinung, es handele sich um einen versicherten Arbeitsunfall, weil das Unglück auf dem Arbeitsweg passierte. Das Gericht sah das anders: Arbeitsunfälle können nur dann versichert sein, wenn sie infolge der versicherten Tätigkeit passieren. Dazu reicht ein rein zeitlicher und räumlicher Zusammenhang mit der Tätigkeit nicht aus. Vielmehr bedarf es eines sachlichen Zusammenhangs zwischen dem Unfall und der versicherten Berufstätigkeit. Das Essen gehört aber nicht zu diesen versicherten Tätigkeiten. Anders hätte der Fall bewertet werden können, wenn das Essen zur Stärkung gewesen wäre, wenn aus betrieblichen Gründen sehr schnell hätte gegessen werden müssen oder wenn das Eis bei einem Geschäftsessens verschluckt worden wäre

(Az.: S 98 U 178/10).

Ätherisches Badeölmit Sahne vermischen

Ätherische Öle werden am besten erst mit einem Emulgator gemischt, bevor sie ins Badewasser kommen. Dafür eignen sich 50 bis 100 Milliliter Sahne, ein Esslöffel Vollmilch oder ein Esslöffel Honig, erläutert die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“, Ausgabe 12/11. Da die Öle nicht wasserlöslich sind, schwimmen sie auf der Wasseroberfläche, wenn sie nicht mit einem Emulgator verrührt wurden. Wichtig sei auch, erst die Wanne volllaufen zu lassen und dann den Badezusatz zuzugeben, rät die Zeitschrift. Die Wassertemperatur sollte bei 35 bis 38 Grad liegen und das Baden nicht länger als 15 Minuten dauern.