Bildergalerie Üppige Weihnachtsbeleuchtungen in der Lausitz

Autos halten hier regelmäßig an, viele Fahrer steigen sogar aus: Der Garten von Stefan Schieser und Bianka Seiler in der Bürgermeister-Wilde- Straße in Elsterwerda ist einfach nur eine Schau. Mit Tausenden Lichtern haben die beiden Weihnachtsgarten-Hobby- Dekorateure den Sternenhimmel auf die Erde geholt. Unterschiedlichste, zum Teil ausgefallene Lichteffekte leuchten und blinken überall im Garten. Vor zehn Jahren hat Bianka Seiler angefangen, ihre große Weihnachtsleidenschaft in der Gestaltung des Lichtergartens umzusetzen. Die Anlage wurde mit den Jahren Stück für Stück komplett auf stromsparende LED-Technik umgerüstet.
© Foto: Veit Rösler
Blinkende Tiere, leuchtende Weihnachtsmänner, übergroße Schwibbögen – das ist in Guben in der Deulowitzer Straße 43 und 44 zu bewundern. Die Familien Petroll und Hering sind Nachbarn und stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Viele der Lichtelemente bauen die Männer selber. Karl-Heinz Petroll hat erst im letzten Jahr einen Schwibbogen mit einer Größe von 2,17x1,18 Meter fertiggestellt. Während man bei Karl-Heinz und Karin Petroll eher Figuren, Tiere und übergroße Schwibbögen findet, erstrahlen das Haus und der Garten der Familie Hering in warmen Weißtönen. Angeschaltet werden die Lichter spätestens am 1. Dezember. Und anders als bei Petrolls, die alles zum 1. Januar entfernen, leuchtet es bei Herings bis zum 6. Januar.
© Foto: Ute Richter
Der 69-jährige Ulrich Krüger kann sich im Garten austoben. „Das ist mein Refugium, meine Frau dekoriert alles im Haus“, berichtet der Trainer beim TSV Cottbus. Krüger fängt im Oktober mit den Vorbereitungen an, prüft alle Lampen. Er verwendet für die Beleuchtung etwa drei Kilometer Lichterketten. Der Pensionär mag das warmweiße Licht. „Bunt und blinkend ist nichts für mich.“ Allein auf der Blautanne sind 4000 Lämpchen. „Der Baum wächst jedes Jahr einen Meter.“ Ulrich Krüger befürchtet, dass er im nächsten Jahr eine Hebebühne fürs Dekorieren braucht.
© Foto: Lydia Schauff
Elisabeth und Wolfgang Lehmann ihr Eckhaus samt Garten in der Poststraße in Lübbenau dezent, aber dennoch weithin gut sichtbar mit Licht. Die Lichtbänder ziehen sich am Dächerrand entlang, winden sich um die große Tanne im Garten, beleuchten auch Gartenpavillon und Teichbrücke. Mit Nachbarn und Freunden wird immer am Samstag vor dem ersten Advent das Lichtfest gefeiert und um Punkt 18 Uhr der Strom zugeschaltet. Dann leuchten Haus und Hof in der Poststraße jeden Abend bis zum ersten Sonntag im Januar.
© Foto: Daniel Preikschat | LR
Wohnhaus an der Ruhlander-Straße in Schwarzheide mit ungefähr 40 Lichterketten und mehr als 8000 LED-Leuchten in ein Farbenmeer. Im Jahr 2010 hat er damit begonnen. Jedes Jahr kamen weitere Lichterketten hinzu. „Ich bin technikbegeistert und habe selbst Freude daran.“ Selbst den Stromverbrauch kann der 60-Jährige EU-Rentner auf seinem Tablet minutiös verfolgen. „Mit 500 Watt Leistungsaufnahme kann ich gut leben. Der Anblick der vielen Lichter entschädigt dafür mehr als genug.
© Foto: STEFFEN RASCHE | Rasche Steffen
Peter Bretsch aus Weißkeißel liebt zur Weihnachtszeit eine besondere Atmosphäre auf seinem Grundstück. Durch die vielen Lichterketten erstrahlen sein Haus und Hof in der Görlitzer Straße im mehrfarbigen Lichterglanz, und das ist auch von Weitem schon zu sehen. „Jetzt fehlt noch der Schnee, dann ist Weihnachten perfekt“, sagt der 70-Jährige. 100 Meter Lichterkette in allen Farben wurde verbaut. Nach alter Tradition wird bei Familie Bretsch die festliche Beleuchtung am ersten Advent ein- und nach Silvester wieder ausgeschaltet.
© Foto: Joachim Rehle
André Reiche aus Hoyerswerda ist immer zwei Tage lang beschäftigt, Balkon und Wohnung zu schmücken. Das macht der 48-Jährige schon jahrelang so. „Am schönsten ist es immer, wenn die Leute davor stehenbleiben und sich über die Lichter freuen. Das passiert sehr oft. Vor Kurzem hat ein Mädchen sogar ein Weihnachtslied für uns gesungen“, berichtet der gelernte Maler. Er setzt auf Bewährtes. „Ich repariere immer alles, die neuen Sachen finde ich nicht so schön“, sagt Reiche.
© Foto: Anja Hummel | LR
Bling bling und mehr / 21. Dezember 2018, 12:07 Uhr

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