Darum müssten sich die Angehörigen oder die von ihnen beauftragten Bestattungsunternehmen kümmern. Die Polizei werde sie dabei unterstützen, könne aber keine Kosten tragen.

"Die Rückführung der Leichen nach Deutschland ist eine zivilrechtliche Angelegenheit zwischen den Angehörigen und den von ihnen beauftragten Bestattungsinstituten", erläuterte der Leiter der Soko "Grenze", Jens Starigk, in der "Märkischen Oderzeitung" (Freitagsausgabe). Auch um die Formalitäten wie Bescheinigungen der polnischen Gesundheitsbehörden sowie den vorgeschriebenen Transport in Metallsärgen müssen sich die Angehörigen oder die von ihnen Beauftragten kümmern.

Es gebe mehrere Möglichkeiten, sagte ein Polizeisprecher. Die Angehörigen könnten mit dem Rücktransport ein deutsches oder ein polnisches Bestattungsunternehmen beauftragen oder ihre Toten auch in Polen einäschern lassen.