Wie die Polizei berichtet, hat dabei ein 54-jähriger Cottbuser beobachtet, wie zwei Männer einen dritten im Goethepark verprügeln. Beherzt schritt der Cottbuser ein und wurde daraufhin selbst von den Schlägern attackiert. Dabei trug er Verletzungen an Kopf, Armen und Knie davon.

Die beiden Täter flüchteten ebenso wie das erste Prügelopfer. "Die sofortige Fahndung in dem Bereich verlief jedoch ohne Ergebnis", erklärt Polizeisprecher Torsten Wendt.

Zumindest einen der Schläger konnte der Helfer besser beschreiben. Demnach führte der Mann zwei dunkle Mischlingshunde mit sich, ist zwischen 25 und 30 Jahren alt, etwa 1,70 Meter groß und dunkelhaarig. Er soll bei dem Vorfall eine blaue Jeans und ein graues langärmeliges Hemd getragen haben.

Bereits am Samstag sind zwei Jogger überfallen und geschlagen worden. "Für uns sind die Überfälle ominös", sagt Wendt. "Denn bei einem Läufer kann man keine große Beute machen." Die Ermittlungen laufen. Dabei werde auch geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den drei Vorfällen gibt. Bislang sei das aber nicht erkennbar.

Die beiden Läufer waren am Samstag in der Dunkelheit unterwegs. Der erste Überfall ereignete sich laut Polizei kurz nach 20 Uhr an der Spree hinter der Landeszentralbank.

Dabei ist der Jogger von vier bis fünf Männern angegriffen und so sehr geschlagen worden, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Ihm wurde nichts gestohlen.

Der zweite Jogger wurde im Brunschwigpark - Höhe Hallenser Straße 3 bis 4 - kurz nach 21.30 Uhr überfallen, konnte sich aber erfolgreich wehren. Die Angreifer flüchteten in Richtung Karl-Marx-Straße. Die beiden Täter sind laut Beschreibung etwa 17 Jahre alt. Der erste ist 1,60 Meter groß und schlank. Er trug eine schwarze Jacke, dunkle Hosen, Basecap und Sportschuhe. Der zweite ist etwa 1,80 Meter groß, trug Strickjacke mit Kapuze und dunkle Hosen.

Die Vorfälle sorgen für Verunsicherung in der Laufgemeinschaft. "Aber wir wollen nicht in Panik verfallen", betont Übungsleiter Jürgen Kneese vom LC Cottbus. Auf das Laufen wollen die Sportfreunde deshalb nicht verzichten. "Man sollte allerdings besser in der Gruppe und nicht im Dunkeln laufen gehen", rät Kneese.