Nervöser BeginnDie TSG-Männer begannen mit nervösem und fehlerhaftem Spielaufbau. Erst ihren vierten Angriff nutzte Matthias Drannaschk zum erstenTreffer. Beide Teams agierten mit viel Ehrgeiz, aber ohne taktische Grundstruktur. Während der Gastgeber den Erfolg über Distanzwürfe suchte, hatte die TSG bald über Sebastian Schultz ihren Spielfaden gefunden. Tore von Dustin Trenkmann (2), Steven Schnitzer (2), Christopher Perschk und Tobias Lange sorgten bis zum 8:8 für einen ausgeglichenen Verlauf. Störende ManndeckungEine Manndeckung gegen Dustin Trenkmann störte nicht nur das gefällige Angriffsspiel der Gäste, sondern ermöglichte auch eine erste 10:9-Führung von Lok (28.). Mit dem Ausgleichstreffer durch Sebastian Köhler zum 12:12 hatte sich die TSG taktisch neu formiert. Nach einem vergebenen Konterangriff gelang Sebastian Köhler im zweiten Versuch der 12:13-Halbzeitstand für Lübbenau. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie hart umkämpft. Die Rückraumschützen hielten die TSG im Spiel und Dustin Trenkmann (3), Steve Schnitzer und Danny Pathe spielten eine 17:20-Führung heraus. Mit einer härteren Gangart verschafften sich die Gastgeber Respekt und verkürzten auf 19:20. Starke TorwartleistungDank einer starken Torwartleistung von Steve Sangl und konzentrierter Deckungsarbeit konnte auch diese Druckphase abgewehrt werden. In der 25. Minute hatte Sebastian Schultz mit seinem Treffer zum 19:23 wieder Ruhe und Sicherheit ins eigene Spiel gebracht. Nachdem die TSG beste Torchancen vergab, wurde das Spiel jedoch hektisch. Die Gastgeber verkürzten auf 22:24 und versuchten, die drohende Niederlage über eine Manndeckung abzuwehren. Es war schließlich Sebastian Schultz, der mit sicherer Ballführung die Übersicht behielt. Tore von Sebastian Köhler und Tobias Lange sorgten letztlich für den verdienten Auswärtserfolg der TSG Lübbenau 63. esr