Der Landkreis ist in Sachen Waldbrand 2011 sehr glimpflich davongekommen. Nur 3,89 Hektar Wald sind im Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebes Forst Peitz ein Opfer der Flammen geworden.

Obwohl der Hochsommer verregnet war, wurde 138 Tage gezählt, an denen eine Waldbrandwarnstufe galt. Im Jahr 2010 waren es nur 91, im Jahr 2006 mit einem extrem trockenen Sommer 142 Tage. „Die große Zahl der Warnstufentage erklärt sich dadurch, dass bereits im Frühjahr und Frühsommer 2011 häufig eine Waldbrandwarnstufe verhängt werden musste. Im April und Juli jeweils an 27 Tagen“, sagt Siegfried Lüdecke vom Landesbetrieb Forst in Peitz. Der Regen im August und September habe das Waldbrandrisiko deutlich entschärft. „Im Hochsommer haben Gewitter dafür durch Blitzschläge Waldbrände ausgelöst. An zwei Tagen wurden sechs Waldbrände durch Blitzeinschläge verursacht“, erinnert sich Lüdecke. Dass insgesamt so wenig Wald vernichtet wurde, sei der guten Arbeit der Feuerwehren und der Kollegen der Waldbrandüberwachung geschuldet.

„Im kommenden Jahr wird das Überwachungszentrum mit neuer Technik ausgestattet“, kündigt Lüdecke an. Auch an der vorhandenen Personaldecke werde nicht gerüttelt.

Zum Thema:

Aus der Statistik 107 Meldungen von Rauchentwicklung 21 Löscheinsätze im Wald (2010: 46, 2009: 44) 1600 Einsatzkräfte beteiligt 500 Einsatzfahrzeuge ausgerückt