Nach Angaben seines Amtskollegen Javier Duarte waren es im benachbarten Veracruz elf Tote. Zudem seien mehr als 1200 Menschen obdachlos geworden, schrieb er ebenfalls über den Kurznachrichtendienst. Sich um Letztere zu kümmern sei die Priorität der Regierung des Bundesstaates, erklärte Duarte.

Die Zeitung "El Universal" berichtete unter Berufung auf die Zivilschutzbehörde, im Bundesstaat Hidalgo seien zudem Steine und Erde auf ein Haus gefallen, in dem der 15. Geburtstag eines Mädchens gefeiert worden sei - ein wichtiger Anlass in Mexiko. Dabei sei die Jugendliche getötet worden.

Wegen heftiger Regenfälle waren mehrere Flüsse über die Ufer getreten, was Schlammlawinen an Berghängen verursachte. Nach mehreren Vermissten werde gesucht, erklärten die Behörden. In Puebla waren vor allem die Gemeinde Huauchinango - 140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt - und die 15 Kilometer entfernte Ortschaft Tlaola betroffen. In Huauchinango habe es den größten Niederschlag innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben, teilte die Regierung von Puebla mit. Fünfzehn der Toten waren Minderjährige. In beiden Orten wurden die Wohnungen von rund 2000 Menschen schwer beschädigt.