Nachdem den Fahndern im April 2006 der Super-Pate Bernardo Provenzano ins Netz gegangen war, galt Lo Piccolo als neuer „Boss der Bosse“ der sizilianischen Cosa Nostra. Mit ihm zusammen wurden auch sein Sohn Sandro (32) sowie zwei weitere Mafiosi gefasst. Sie alle standen auf der Liste der 30 meistgesuchten Kriminellen in Italien. Lo Piccolo werden unter anderem mehrere Morde, Drogenhandel, Bauspekulation und Zusammenarbeit mit der Cosa Nostra in den USA vorgeworfen. (dpa/jt)