„Das Programm hat zum Ziel, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern“, erläutert die Kreisverwaltung. Die Verwaltung ist derzeit dabei, einen Lokalen Aktionsplan (LAP) umzusetzen, und sucht dazu eine möglichst breite Beteiligung von Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft. „Alle Interessierten sind eingeladen, an der Auftaktkonferenz des Landkreises zum LAP am 10. November im Jugendfreizeitzentrum Bergschlösschen in Spremberg teilzunehmen“, heißt es im Aufruf.

Von 9 bis etwa 16 Uhr soll es im Bergschlösschen unter anderem Referate der Leiterin des Verfassungsschutzes, Winfriede Schreiber, zum Thema „Lageeinschätzung Situation Rechtsextremismus“ und von Gideon Botsch zu „Kommunalen Strategien gegen Rechts – Lehren aus dem Brandenburger Modell“ geben. Am Nachmittag werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich im Rahmen von Arbeitskreisen mit verschiedenen Fragen und Problemstellungen auseinanderzusetzen.

Wer Interesse hat teilzunehmen, sollte sich bis Freitag per Fax oder E-Mail bei der Lokalen Koordinierungsstelle des LAP im Landkreis Spree-Neiße, Monika Wagschal, melden. Sie ist erreichbar unter der Fax-Nummer 03562 98610088 oder per E- Mail-Adresse m.wagschal-beauftragte@lkspn.de.

Das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar die Arbeit der beiden Bundesprogramme „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ unter einem Dach fort.