Am Dienstag war Meldeschluss für die diesjährige deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug. Danach stand der dritte Titelgewinn in Folge für die Cottbuser Segelfliegerin Sabrina Vogt fest. Bei diesem dezentralen Wettbewerb geht es darum, die drei längsten Flüge im Laufe der Saison in Deutschland zu meistern. Die Flüge werden dabei mithilfe von GPS mit einem Logger aufgezeichnet und über das Internet gemeldet.

Pilot entscheidend

Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der verschiedenen Segelflugzeugmuster wird dabei durch ein Handicap ausgeglichen. Damit ist prinzipiell mit jedem Segelflugzeug eine erfolgreiche Teilnahme möglich. Es entscheidet einzig das fliegerische Potenzial des Piloten. Die Flüge erstrecken sich dabei weit über 500 Kilometer. So ein Flug dauert dann über acht Stunden. Nachdem Sabrina in den vergangenen zwei Jahren souverän den Titel gewinnen konnte, war es diesmal ziemlich knapp. Obwohl sie wiederum von den guten thermischen Bedingungen über dem Brandenburger Land profitieren konnte, war sie durch eine Verletzung seit August zum Zuschauen verurteilt. Da half dann nur noch Daumendrücken, dass es wieder zum Titelgewinn reicht.

Sabrina Vogt ist Studentin an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus und startet für den Aeroclub Schwarzheide. In diesem Jahr flog sie zum ersten Mal auch bei der Weltmeistermeisterschaft im Segelflug und belegte dort einen guten sechsten Platz.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober auf dem 30. Deutschen Segelfliegertag in Darmstadt statt.