Nur Leuthen/Gröditsch hat noch theoretische Chancen auf den Titel, doch dann müsste Vetschau noch drei weitere Niederlagen kassieren. Der andere Titelanwärter, Verfolger SG Lübben, musste nach der Pleite in Luckau seine letzten Hoffnungen begraben.

Blau-Weiß Vetschau – FSV Groß Leuthen/Gröditsch 0:3 (0:1). Personalgeschwächte Gastgeber trafen auf einen klar besseren Gegner, welcher zweikampfstärker und energischer nach vorn spielte. Das 0:1 von Steffen Reinhardt war die logische Folge. Im zweiten Abschnitt stemmte sich Vetschau gegen die drohende Niederlage. Nach einigen vergebenen Möglichkeiten musste das Team aber verletzungsbedingt zu zehnt weiterspielen. Dies nutzte Leuthen/Gröditsch zu den entscheidenden Toren. Dirk Kaffler und Enrico Birnack trafen zum 0:2 und 0:3. Selbst einen Strafstoß vergab der FSV noch. Blau-Weiß kassierte die erste Heimniederlage nach mehr als fünf Jahren.

FSV Rot-Weiß Luckau – SG Lübben 2:1 (0:0). Ein ordentliches Altliga-Match sahen die Zuschauer in Luckau. Dabei hatten die Gastgeber etwas mehr Spielanteile zu verzeichnen. Die Tore fielen nach Standards. Luckaus Mario Knopf war ein treffsicherer Freistoßschütze. Zwei seiner Versuche schlugen im Lübbener Gehäuse ein (52./65.). Das Anschlusstor durch Götz Damm fiel in der Schlussminute und damit zu spät.

Eintracht Wittmannsdorf – SG Goyatz/Straupitz 2:4 (2:1). Gute 25 Minuten legten die Gastgeber zu Beginn hin und dabei wurden auch zwei super herausgespielte Tore von Mario Matschke und Uwe Vonau erzielt (17./25.). Dazwischen lag aber schon ein grober Abwehrschnitzer, den Michael Jüttner zum 1:1 nutzte. Der nächste Fehler im Wittmannsdorfer Abwehrverband brachte wiederum durch Jüttner das 2:2. Nun war Wittmannsdorf vollends verunsichert. So spazierte fast mit dem Pausenpfiff Thomas Guttke aus dem eigenen Strafraum in den anderen und machte das 2:3. Wittmannsdorf fiel später nichts mehr ein und die SG konterte geschickt. Nach dem nächsten Eintracht-Bock machte Sten Fischer das 2:4.

Blau-Weiß Lubolz – SSV Lübbenau 1:2 (0:1). Eine spielstarke und lauffreudige Gäste-Mannschaft stellte sich auf dem Ausweichplatz in Niewitz vor. In der 20. Minute traf Hans-Dieter Werdermann zum verdienten 0:1. Später wurde auch Lubolz besser und zielstrebiger. Nach Wiederbeginn erzielte Sturmführer Enrico Marschelke das 1:1. Nun wogte die Partie hin und her und es sah lange nach einer Punkteteilung aus. Als dann bei einem Freistoß die Lubolzer Abwehr schlecht postiert war, nutzte dies Birger Cecelka mit platziertem Schuss zum 1:2. Lubolz traf darauf nur noch einmal den Pfosten.

SG Walddrehna/Golßen – 1. SV Lok Calau 2:4 (1:3). Die neu formierte Gastgeber-Abwehr war noch nicht richtig auf dem Platz und schon stand es durch Enrico Ullrich 0:1 (1.). Beide Teams spielten danach offensiv und Oliver Zadow machte mit Übersicht das 1:1. Postwendend aber war Enrico Ullrich mit einem Doppelpack zur Stelle. Nach dem Pausentee waren nur noch die Gastgeber am Drücker. Aus vielen Chancen ergab sich aber nur der Anschlusstreffer von Jens Heinrich. Da die Spielgemeinschaft den Ausgleich nicht schaffte, machte ein Freistoßtor von Thomas Kaltschmidt zum 2:4 alles klar.

Blau-Weiß Lieberose – SV Calau 3:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Mike Weichert (ET), 2:0 Holm Wiernowolski, 2:1 Wilfried Hirschmüller, 3:1 Veit Kaffke.