Microsoft bietet seine Online-Speicher künftig aus zwei deutschen Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main an. Die Telekom-Tochter T-Systems ist für den Schutz der Kundendaten verantwortlich. Alle Daten bleiben in Deutschland. Microsoft habe keinen Zugriff auf die Daten, sofern T-Systems oder der Kunde dieses nicht gestatten. Die neuen Dienste sollen ab 2016 schrittweise eingeführt werden. Microsoft reagiert damit auf Bedenken wegen des Umgangs von US-Internetkonzernen mit Kundendaten aus der Europäischen Union. Der EU-Gerichtshof hatte im Oktober das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA gekippt, weil private Daten in den USA nicht ausreihend geschützt seien.