Grundlage für die Abzugsmöglichkeit ist nach Angaben des Immobilienwirtschaftsverbandes IVD die steuerliche Begünstigung von haushaltsnahen Dienstleistungen.
Im Ergebnis können Mieter ihren Anteil etwa an den Kosten des Hauswarts oder der Hausreinigung steuermindernd geltend machen. Einzelheiten regelt laut IVD ein Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 3. November 2006 an die Obersten Finanzbehörden der Länder (Az.: GZ IV C 4 - S 2296B - 60/06).
Wie IVD-Sprecher Jürgen Michael Schick erläutert, berücksichtigt das Finanzamt von allen haushaltsnahen Dienstleistungen ein Fünftel der Lohnkosten bis zu einer Höhe von 600 Euro pro Jahr. Bei der Abgabe ihrer Steuererklärung für das Jahr 2006 könnten Mieter erstmals auch die Berücksichtigung des Anteils der Löhne an ihren Mietnebenkosten beantragen, der ebenfalls zu 20 Prozent von der Steuerschuld abgezogen werde.
Für Wohnungseigentümer kann sich laut Schick zusätzlich noch die Möglichkeit ergeben, die Kosten für die Wohnungsverwaltung in ihrer Steuererklärung abzusetzen.
(ddp.djn/sh)