Entsprechende Berichte Schweizer Medien wurden gestern von Physikern bestätigt. Es gebe einen Schaden am Kühlsystem der Anlage des Europäischen Zentrums für Teilchenphysik Cern. Bis Ende dieser Woche soll der Defekt behoben sein. Der letzte Protonenstrahl habe am vergangenen Wochenende die rund 27 Kilometer lange Runde unter der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich passiert. Zur Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit muss die Röhre auf minus 271,3 Grad Celsius gekühlt werden.

Weiter keine Sorgen bereiten den Cern-Forschern die ebenfalls am Wochenende bekanntgewordenen Hackerangriffe auf die größte Forschungsmaschine der Welt. Das Sicherheitssystem schließe aus, dass Außenstehende direkten Zugang auf die Experimente hätten. dpa/bw