▶ Eine Batteriezelle besteht aus zwei Elektroden und einem Elektrolyt. Damit kein Kurzschluss zwischen den beiden Elektroden entsteht, trennt sie ein Separator, der ausschließlich die kleinen Lithium-Ionen passieren lässt.

Eine der beide Elektroden besteht aus einem Metalloxid, in dem Lithiumschichten eingelagert sind. Die zweite Elektrode auf der anderen Seite der Zelle besteht in der Regel aus Kohlenstoff (Graphit).

Beim Aufladen eines Akkus werden dem Lithium in der Metall-
elektrode Elektronen entzogen. Auf diese Weise entstehen positiv geladene Lithium-Ionen, die zur negativ geladenen Elektrode (Kathode) wandern. Dort nehmen die Lithium-Ionen ihre Elektronen wieder auf und lagern sich als ungeladene Lithium-Atome in der Graphit-Kathode ein.

Beim Entladen des Akkus passiert der Vorgang umgekehrt. Dann nämlich werden der Kathode Elektronen entzogen. Die Lithiumatome dort geben Elektronen ab, die als elektrischer Strom durchs Kabel und das elektrische Gerät von der Katode zur Anode wandern. Die dabei wieder entstehenden Lithium-Ionen „schwimmen“ durch den Elektrolyt und den Separator zur Metall-Anode, wo sie ihre Elektronen wieder aufnehmen und erneut zu ungeladenen Lithium-Atomen werden.

Die wandernden Elektronen sind unser Strom. Das Lithium ist praktisch der Elektronen-Lieferant für den Strom. Es muss sich jeweils in das Material der An- bzw. Kathode einlagern. Deshalb ist es gut, wenn es sehr klein ist (Radius). Das es dazu noch leicht  Elektronen abgibt, ist zusätzlich super.