Demnach spielt es keine Rolle, dass der Mitarbeiter den Arbeitgeber vorsätzlich geschädigt hat (Az.: 5 Sa 159/11). Ein Dachdeckerbetrieb kündigte einem Mitarbeiter mit der Begründung, er habe Material gestohlen. Zugleich hatte der Arbeitgeber Schadenersatz von etwa 3100 Euro verlangt. Da der Ex-Mitarbeiter sich weigerte zu zahlen, klagte die Firma etwa acht Monate nach der Kündigung. Das Gericht wies die Schadenersatzklage als verspätet ab. Der Tarifvertrag sieht für mögliche Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Klagefrist von zwei Monaten vor.

Für Nachwuchs sparen kann Steuern senken

Eltern sollten einen Sparplan für den Nachwuchs auf den Namen ihres Kindes laufen lassen. Dann seien die Konditionen häufig besonders günstig, erklärt die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften. Viele Anbieter gewähren dann Zuschüsse oder verzichten auf die jährliche Depotgebühr. Zusätzlich können Kinder ihren eigenen Sparerpauschbetrag nutzen. So spart die ganze Familie Steuern. Wenn der Betrag von 801 Euro pro Jahr nicht überschritten wird, fallen auf Einkünfte aus Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen keine Steuern an. Jedoch sollten Eltern oder Großeltern eine Vollmacht erhalten, damit sie weiter über die Verwendung des Geldes mitentscheiden können.

Wissen, welches Souvenir erlaubt ist

Kaum ein Reisender kehrt ohne Mitbringsel aus dem Urlaub zurück. Manche davon sind tierischen oder pflanzlichen Ursprungs und damit international geschützt, verdeutlicht die Stiftung Warentest in test, Heft 11/11. Sie macht auf eine Internetseite des Deutschen Zolls aufmerksam, die darüber aufklärt, welches Souvenir zur Mitnahme erlaubt ist.

www.artenschutz-online.de