Neben deutschen Teams sind auch Mannschaften aus Frankreich, Spanien und Iran an dem Wettbewerb beteiligt. Sie lassen vier Tage lang ihre Roboter Parcours überwinden, zu Musik tanzen oder Fußball spielen. Die besten Teams qualifizieren sich für die Robo-Cup-Weltmeisterschaft vom 19. bis 25. Juni in Singapur, wie die Organisatoren, darunter die Stadt Magdeburg und die Otto-von-Guericke-Universität, mitteilten. Marcell Missura von der Universität Bonn tritt mit seinem Team in der Seniorliga an. "Das Fußballspiel kann man sehr gut nutzen, um grundlegende Technologien zu entwickeln", berichtet der Hochschul-Mitarbeiter. So können die Roboter den Ball mit einer Kamera erkennen, ihre weiteren Spielzüge planen und den Ball dann ins Tor schießen. Die Entwickler der Roboter sind während der Fußballspiele mehr oder Zaungäste, sie beobachten ihre "Spieler" und schalten sich nur dann ein, wenn es technische Probleme gibt. Über einen Kurs in der Schule ist auch Gabriel Thunig mit den Robotern in Kontakt gekommen. Er tritt für die Käthe-Kollwitz-Oberschule Berlin in der Kategorie "RoboRescue" an, in der es darum geht, Roboter für Rettungseinsätze zu entwickeln. Die Maschinen folgen einer schwarzen Linie, fahren Rampen hoch und weichen Hindernissen aus. Der deutsche Roboterwettbewerb wird bereits zum neunten Mal veranstaltet. Magdeburg ist in diesem Jahr erstmals Schauplatz für die "RoboCup German Open". In den vergangenen Jahren hatte es in Magdeburg Qualifikationsturniere mit jungen Teilnehmern gegeben. Ziel ist es, Jugendliche an moderne Technik heranzuführen und neue Erkenntnisse über künstliche Intelligenz zu gewinnen. dpa/pb