SV Linde Schönewalde - ESV Lok Falkenberg 1:0 (0:0). Die Gäste begannen das Nachholspiel sehr defensiv und machten Linde mit einer kompakten Abwehr das Leben schwer. Zwar bemühte sich die Elf sofort mit vielen offensiven Aktionen, im Abschluss zeigten sich wieder eklatante Schwächen, sodass der ESV die Schönewalder Abwehr mit gezielten Kontern beschäftigte. Die optische Überlegenheit von Linde brachte nicht den erhofften Erfolg. Sofort nach der Pause war der ESV das aktivere Team und hatte in der 47. Minute die große Chance zur Führung, die passend zum Spiel vergeben wurde. Im umkämpften, aber nicht überharten Spiel neutralisierten sich die Teams. Das Match fand größtenteils zwischen den Strafräumen statt, mit vielen Zweikämpfen und Fehlabspielen. In der 86. Minute schlug Theuergarten von der rechten Mittellinien-Fahne einen Freistoß vor das Tor, der an Freund und Feind vorbei den Weg ins Gehäuse fand. red/ReimannSV Vorwärts Crinitz 1921 - SV Linde Schönewalde 0:0. In den ersten 15 Minuten tat sich im Waldstadion nicht viel. Linde war spielbestimmend, allerdings waren Torchancen eher Mangelware. Wer dachte, der SV Crinitz - es fehlten drei Stammspieler - ist nur mit Abwehrarbeit beschäftigt, sah sich getäuscht. Die Elf hielt gut dagegen und konnte auch in der Offensive Akzente setzen. In der 30. Minute erzielte David Schumann nach einem Eckball per Kopf fast die Führung, doch Manuel Ihme rettete auf der Linie. Das gleiche Bild zwei Minuten später, wieder Ecke für Vorwärts, diesmal musste für den geschlagenen Keeper Kevin Schüler retten. Das Spiel war total offen. In Teil zwei das gleiche Bild: Linde war optisch überlegen, Chancen gab es selten. Der Tabellenführer versuchte sich in der Vorwärts-Hälfte festzusetzen, doch die gut organisierte Abwehr um Marc Hanusche gab sich keine Blöße. Crinitz versuchte, mit Kontern vor das Tor zu gelangen, blieb jedoch meist harmlos. Es brach die letzte Viertelstunde an, und Linde setzte noch mal voll auf Offensive. Aber mehr als eine Freistoßchance durch Sven Maffert sprang nicht heraus. Einen scharf getretenen Schuss aus 22 Metern wehrte Keeper David Krause mit einer tollen Parade ab. red/Falkenhan-KubaSV Merzdorf/Gröden - SG Friedersdorf 1:3 (0:1). Zu Beginn entwickelte sich ein flottes Spiel. Die Gastgeber hatten Schwierigkeiten, sich auf den SV einzustellen. Folgerichtig fiel die Gästeführung in der 15. Minute. Nach einem Durcheinander im Strafraum gelangte der Ball irgendwie ins Tor. Danach verflachte das Spiel, dann zeigte auch der SV seine Stärken und drängte auf den Ausgleich. Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Als in der 55. Minute die Heimabwehr an der Mittellinie zu weit rausgerückt war, startete Ma. Janitz aus abseitsverdächtiger Position und rannte allein aufs Tor. Er zog aus 20 Metern ab, und der Ball landete im rechten oberen Eck zum 0:2. Der SV Merzdorf/Gröden wollte nun unbedingt den Anschluss. Dies gelang, als S. Hecht im Strafraum gefoult wurde und St. Lorenz den fälligen Strafstoß sicher verwandelte (80.). Nun drängten die Gastgeber auf den Ausgleich und warfen alles nach vorn. In der 84. Minute dann die Entscheidung. Eine Flanke von rechts landete im Strafraum der Friedersdorfer, Hecht kam an den Ball, scheiterte erst am Torwart und traf dann nur den Pfosten. Den schnell eingeleiteten Konter schloss Herbrig zum letztendlich verdienten 1:3-Auswärtssieg ab. red/WeberSpVgg Finsterwalde - SV Empor Mühlberg II 0:2 (0:2). Die Gastgeber wollten die Wende einleiten. Anfangs zeigten sich dafür durchaus Ansätze. Chancen für eine schnelle Führung boten sich Baurath und Smolka. Hier im Nachsetzen in der Offensive zu passiv, galt dies in der elften Minute für die Defensive. Bei ihrer ersten geordneten Angriffsaktion gelang den Mühlbergern die Führung. Mülle lief über die rechte Seite allein aufs Tor zu, kam unbedrängt zum Abschluss, und sein Schuss landete im kurzen Eck. Den Blau-Weißen war ein Bemühen nicht abzusprechen. Empor wurde aber immer sicherer. In der 37. Minute konnte Strohfeld eine harmlose Situation an der Außenlinie nicht klären. Empor blieb in Ballbesitz und schloss mit einem Lattentreffer ab. Beim Verwerten des zurückspringenden Balles kam ein Angreifer durch Schadock zu Fall, und Krille verwandelte den fälligen Elfer. Nach der Pause hatte die SpVgg Feldvorteile, doch der eigene Angriff erwies sich erneut als harmlos, auch das Mittelfeldspiel war mit zu vielen Fehlern behaftet. Empor spielte clever, kam aber nur zu einer Chance. Der Anschluss gelang gegen die auf neun und dann auf acht Spieler reduzierte Empor-Elf nicht. red/SmolkaSG Kolochau 74 - FC Bad Liebenwerda 1:0 (1:0). Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel, das sich hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen abspielte. Die erste erwähnenswerte Möglichkeit hatten die Gäste aus der Kurstadt in der zehnten Minute, als Scheit plötzlich allein vor dem Kolochauer Tor stand, aber vorbeischoss. Kolochau erwies sich das ganze Spiel über als ebenbürtiger Gegner, setzte erste Achtungszeichen mit zwei Freistößen aus rund 20 Metern Entfernung, die aber das Tor verfehlten. In der 33. Minute erkämpfte sich Benjamin Schulze vom verspielten Liebenwerdaer Liebero den Ball, konnte allein auf das Tor ziehen und schob den Ball sicher flach zur 1:0-Führung ein. Kurz vor Ende der ersten Hälfte hatte Jörg Donath nach einer Ecke aus fünf Metern fast das zweite Tor auf dem Fuß, doch der Schlussmann verhinderte dies mit einer starken Parade. Nach der Pause blieb es ein ausgeglichenes, faires Spiel, wobei die Kurstädter doch zwei, drei zwingendere Torchancen hatten als die Gastgeber, aber oft an überhasteten und unkontrollierten Abschlüssen scheiterten. Am Ende konnten sich die Kolochauer nicht unverdient und dank großer Kampfmoral drei Punkte aufs Konto schreiben. red/ZimmerSV Aufbau Oppelhain - SV Lok Uebigau 0:1 (0:1). Die Oppelhainer Torflaute hält an. Somit übernimmt der Liga-Neuling erstmals den letzten Tabellenplatz. Uebigau begann sehr schwungvoll und erzielte schon nach fünf Minuten das spielentscheidende Tor. Ein Eckstoß konnte im Oppelhainer Strafraum nicht geklärt werden, der Ball landete vor den Füßen von D. Lademannn, und er traf per Direktabnahme unhaltbar für Schröter zum 0:1. Wieder ein frühes Gegentor für Oppelhain. In den kommenden Minuten spielte die Aufbau-Elf sehr nervös und zerfahren, doch ab Mitte der Halbzeit wurde das Kellerkind mutiger und erspielte sich eine Feldüberlegenheit. Die wohl beste Chance zum verdienten Ausgleich hatte P. Maleis, der den Ball aus zehn Metern knapp vorbeischoss. Kurz nach der Pause köpfte M. Hille fast den Ausgleich, doch der Lok-Keeper hielt den Ball auf der Linie. Der Abpraller landete bei A. Weber, der im 16er zu Fall gebracht wurde - Elfmeter. Maleis trat an und vergab auch diese Ausgleichsmöglichkeit kläglich. Oppelhain rannte weiter an, doch die defensive Ausrichtung der Gäste ließ keinen Abschluss zu. Die Uebigauer hatten kaum klare Torchancen, sodass sie mit dem Sieg zufrieden sein konnten. red/DimpkerWeitere Spielberichte aus der Fußball-Kreisliga lesen Sie auf Seite 16.