Dadurch wirkt er besonders groß, zudem beeinflusst er verstärkt die Gezeiten. "Je näher der Mond an der Erde ist, desto höher ist die Gravitationskraft. Das kann zu höheren Springfluten führen", erläutert Guido Thimm, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg. Gravierende Auswirkungen seien aber nicht zu erwarten.

Mit nur 356 509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe. Erst am 7. April 2020 wird unser Nachbar im All der Erde mit 356 907 Kilometer ähnlich nahe kommen. Noch näher war er am 4. Januar 1912, als er bis auf 356 375 Kilometer an die Erde herankam.

Erst vor einigen Wochen war der Mond der Erde recht nahe gekommen: Kurz nachdem er am 16. Oktober zum Vollmond wurde, trennten ihn am erdnächsten Bahnpunkt nur 357 860 Kilometer von uns. Dichte Wolkenfelder dürften diesmal den Blick auf den erwarteten Supermond an vielen Orten in Deutschland behindern. Voraussichtlich könnten dann nur die Menschen in Brandenburg, Sachsen und der Osthälfte Bayerns den ungewöhnlich großen Vollmond beobachten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.