US-Medien berichteten von Stromausfällen, entwurzelten Bäumen und umgestürzten Verkehrsschildern. Berichte über schwerere Schäden, Verletzte oder gar Tote gab es nicht.
"Fay" hatte gestern mit Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde bei Cape Romano die Südwestküste Floridas erreicht. Befürchtungen, er könnte sich zu einem Hurrikan entwickeln, bewahrheiteten sich nicht. Weiter abgeschwächt zog "Fay" in nordöstlicher Richtung über die Halbinsel. Bereits am Montag hatte "Fay" den Westzipfel der Inselkette Florida Keys überquert und war dann im Golf von Mexiko die Küste entlang gezogen, um schließlich auf das Festland zu treffen.
Im Pazifik warnten die Behörden indes vor dem Taifun "Nuri", der die Nordküste der Philippinen bedroht. Wie das Wetteramt in Manila gestern mitteilte, wird der Sturm heute an der Küste erwartet. Für 20 Provinzen wurden Sturmwarnungen ausgelöst.
"Nuri" erreicht Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde. Meteorologen rechnen damit, dass er mit bis zu 160 Stundenkilometern auf das Festland trifft.
Erst im Juni waren bei einem Unwetter auf den Philippinen mehr als 1300 Menschen ums Leben gekommen. (dpa/ig)